Obedience

Bilder vom Obedience Seminar am 19. und 20.07.2014 beim HSV Plänterwald

Was ist Obedience?

Obedience ist eine in Deutschland noch recht unbekannte und neue Hundesportart, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Übersetzt heißt Obedience nichts anderes als “Gehorsam”, man nennt es auch “Die hohe Schule der Unterordnung” bei der es besonders auf eine harmonische, schnelle und exakte Ausführung der Übungen ankommt.

 

Fußarbeit, Sitz und Platz wird in Perfektion vom Hund ausgeführt. Aber damit nicht genug. Zum Obedience gehören neben der präzisen Beherrschung der Grundkommandos auch das Apportieren von unterschiedlichen Materialien (Holz, Metall) und die Kontrolle auf Distanz.

Der Hundeführer lenkt seinen Hund nur durch Hör- und/oder Sichtzeichen.

Auf Entfernung muss der Hund zwischen der Sitz-, Steh-, und Platz-Position wechseln, wird auf Entfernung zu unterschiedlichen Markierungspunkten geschickt und muss zwischen rechts und links unterscheiden können.

Beim Richtungsapport wird der Hund gezielt zu einem der drei ausgelegten Bringhölzer geschickt (Mitte, rechte Seite, linke Seite) und darf nur das angezeigte Objekt apportieren.

Ein weiteres Element beim Obedience ist die Geruchsidentifikation. Aus mehreren identischen Objekten, muss der Hund das herausfinden, welches der Hundeführer vorher berührt hat.

Obedience-Prüfungen werden in unterschiedlichen Leitungsstufen durchgeführt, wobei die Anforderungen an das Mensch/Hund-Team kontinuierlich steigen. Zu Beginn wird vor allem auf die Wesensüberprüfung das Hundes und auf die Mensch/Hund-Beziehung Wert gelegt.

Perfektion, Konzentration und Arbeitsfreude zeichnet diese Hundesportart aus und eignet sich für alle die Spaß an der gemeinsamen Arbeit haben und auf die perfekte Ausführung einer Übung Wert legen. Trotz aller Exaktheit begeistert hier die Vielfältigkeit der unterschiedlichen Aufgaben.

Beim Obedience geht es vor allem um Präzision, Harmonie, Eleganz und eine fließende Vorführung der einzelnen Übungen.

 

Welche Hunde sind geeignet?

Obedience ist für Hunde aller Rassen, sowie Mischlinge geeignet, unabhängig von Größe und Alter, die normal sozialisiert sind. Bei der Bewertung der einzelnen Übungen, wird darauf vom Richter eingegangen, ob ein arbeitseifriger Border Collie oder ein ruhigerer Hund diese ausführt.

 

Welche Hundeführer sind geeignet?

Im Gegensatz zu vielen anderen Hundesportarten ist Obedience auch behinderten Menschen zugänglich. Es gibt beispielsweise Rollstuhlfahrer, die diesen Hundesport betreiben. Beim Hundeführer wird keine außergewöhnliche Sportlichkeit vorausgesetzt.

 

Das Training

Am Obedience Training können Teams teilnehmen, die Grundvoraussetzungen aus der Unterordnung mitbringen (Fuß, Sitz, Platz, Hier, Sozialverträglichkeit mit anderen Hunden und Menschen). Mensch und Hund sollen sich als Team präsentieren. Geduld, viel Lob und viele Leckerli ist die Basis. Der Zeitaufwand, um gute Ergebnisse zu erzielen, ist ziemlich hoch.

Menschen jedoch, die mit ihren Hunden abwechslungsreiche Aufgaben erarbeiten wollen und dabei Freude an Fortschritten und Erfolgen ihres Hundes haben, wird Obedience eine Menge Spaß machen…

 

Mitzubringen sind:

• Impfausweis mit gültiger Tollwutimpfung

• Hundehaftplichtversicherungsnachweis

• Spielzeug, Leckerli, Clicker

 

Trainingszeiten

Donnerstag ab 17.30 Uhr

Samstag nur für Vereinsmitglieder ab 10:00 Uhr

 

Anmeldung

Es wird um vorherige Kontaktaufnahme gebeten. Anmelden könnt Ihr Euch telefonisch, per E-Mail oder direkt zu den Trainingszeiten auf dem Hundeplatz.

 

Kontakt

 

Sabine Martin

Tel. 0163/ 766 20 70

E-Mail: martin-sabine@web.de

 

Angelika Robaczek

Tel: 03379/3424419

mobil: 0174/4301904

E-Mail: angelika.robaczek@web.de